Erhöhung der Ausgleichstaxe mit 1.1.2017 PDF Drucken E-Mail
Fachbereich Steuern und Rechnungswesen - labour law, social welfare law, payroll accounting
Arbeits- und Sozialrecht, Personalverrechnung
Geschrieben von: Mag. Martina Heidinger / Michael Nemetz   
Montag, 23. Januar 2017

Je 25 Dienstnehmern im Bundesgebiet muss ein Dienstgeber nach dem Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG) einen begünstigt behinderten Dienstnehmer einstellen. Kommt ein Betrieb seiner Pflicht nicht nach, muss eine Ausgleichstaxe geleistet werden. Mit 2017 wird diese wieder erhöht.

 

Das BEinstG ist klar definiert: Je 25 Dienstnehmern im Bundesgebiet muss ein begünstigt behinderter Dienstnehmer (Behinderungsgrad mehr als 50%) eingestellt werden. Dabei kommt es auf die beschäftigten Personen (Anzahl der Köpfe) an, und nicht auf die Beschäftigungsquote.

 

Kommt ein Dienstgeber seiner Einstellungspflicht nicht nach, muss er eine Ausgleichstaxe leisten, welche für das Jahr 2017

  • bei 25-99 Dienstnehmern EUR 253,- monatlich;
  • bei 100-399 Dienstnehmern EUR 355,- monatlich; und
  • ab 400 Dienstnehmern EUR 377,- monatlich

je nicht eingestellten begünstigt behinderten Dienstnehmer beträgt.