Arbeitgeber aufgepasst: Jahreslohnzettel bis 28.2.2017 an das Finanzamt übermitteln! Drucken
Fachbereich Steuern und Rechnungswesen - labour law, social welfare law, payroll accounting
Arbeits- und Sozialrecht, Personalverrechnung
Geschrieben von: Gabriele Sprinzl / Michael Nemetz   
Mittwoch, 08. Februar 2017

Nicht vergessen: Bis 31.1.2017 hatten Arbeitgeber Zeit, die Jahreslohnzettel aller beschäftigten Dienstnehmer ohne Aufforderung an das zuständige Finanzamt übermitteln. Nun ist diese Frist verstrichen, aber bis 28.2.2017 besteht die Möglichkeit, die Lohnzettel elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln.

 

Ohne besondere Aufforderung müssen Arbeitgeber dem zuständigen Finanzamt die Jahreslohnzettel aller beschäftigten Dienstnehmer übermitteln. Dies kann schriftlich bis 31.1.2017 erfolgen, für die elektronische Einreichung erstreckt sich die Frist bis 28.2.2017. Anzugeben sind alle im amtlichen Formular vorgesehenen Daten, die Summe der allgemeinen Beitragsgrundlagen und die Sonderzahlungen enthalten. Im Datensatz „Lohnzettel Finanz“ sind die Daten für die Lohnsteuer anzugeben. Mit dem Datensatz „Lohnzettel SV“ sind die Sozialversicherung-Beitragsgrundlagen, die Bemessungsgrundlagen zur betrieblichen Mitarbeitervorsorge sowie die Höhe der Beiträge zur betrieblichen Vorsorge abzugeben.

 

Kommt es nach Übermittlung der Lohnzettel zu Ergänzungen/Änderungen, ist ein berichtigter Lohnzettel innerhalb von zwei Wochen an das zuständige Betriebsstättenfinanzamt zu übermitteln. Die elektronische Übermittlung erfolgt via ELDA, Großübermittler können alternativ auch bei der Statistik Austria einreichen.